Mit dem Institut verbundene Einrichtungen

Heinz-Ansmann-Stiftung
Im Jahre 1983 wurde die in der Trägerschaft des Vereins zur Förderung des Instituts für Bankwirtschaft und Bankrecht an der Universität zu Köln geführte Heinz-Ansmann-Stiftung gegründet. Der Stifter, der Düsseldorfer Bankier Heinz Ansmann, befasst sich seit langem schwerpunktmäßig mit den Möglichkeiten, Problemen und Grenzen der Eigenkapitalbildung und Eigenkapitalfinanzierung deutscher Unternehmen. Die hohe Relevanz, die dieser Problematik beizumessen ist, veranlasste Ansmann, die „Heinz-Ansmann-Stiftung“ ins Leben zu rufen.

Zweck dieser Stiftung ist es, die wissenschaftliche Forschung auf den Gebieten der Eigenkapitalbildung und -finanzierung der deutschen Unternehmen - die Bildung von Produktivvermögen in Arbeitnehmerhand eingeschlossen - durch die jährliche Verleihung mehrerer Preise zu fördern. Aus diesem Anlass werden aktuelle wissenschaftliche Arbeiten - insbesondere Habilitationsschriften, Dissertationen, Diplomarbeiten und auch herausragende Aufsätze - zu diesem Themenbereich prämiert. Die Förderpreise werden regelmäßig anlässlich der jährlichen Hauptversammlung des Instituts für Bankwirtschaft und Bankrecht an der Universität zu Köln verliehen. Der Rahmen für die Themenwahl ist bewusst breit gefasst, um die in Betracht zu ziehenden Arbeiten nicht lediglich auf innovative und kreative Anregungen für neue Finanzierungsmethoden zu begrenzen, sondern auch jene Arbeiten zu berücksichtigen, die die in der Praxis zu konstatierenden Verfahren der Eigenkapitalfinanzierung einer kritischen Analyse unterziehen und daraus resultierend Lösungs- und Verbesserungsansätze zum Inhalt haben. Die Stiftung hat bisher 95 Preisträger und Preisträgerinnen aus 45 europäischen Hochschulen auszeichnen können. Geeignete Arbeiten zu diesem Themenbereich sind der Geschäftsstelle der Stiftung einzureichen. Das Kuratorium der Stiftung wird anschließend das Auswahlverfahren einleiten und gemäß der Satzung nach Anhörung von Gutachtern über die Preisverleihung entscheiden.

 
Klemens-Pleyer-Stiftung
Professor Dr. Klemens Pleyer, geboren am 17. Juli 1921 in Pilsen, war nach Tätigkeiten in Darmstadt, Mainz und Berlin von 1969 bis 1986 geschäftsführender Direktor der Abteilung Bankrecht des Instituts. Auch nach seiner Emeritierung blieb er dem Institut eng verbunden. Professor Pleyer verstarb am 21. August 2000. Testamentarisch hat er die Stiftung, die seinen Namen trägt, angeregt und sie aus seinem Nachlass dotiert. Es handelt sich um eine nichtrechtsfähige Stiftung in der Verwaltung des Vereins zur Förderung des Instituts für Bankwirtschaft und Bankrecht an der Universität zu Köln e.V. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Bankrechts unter Einschluss des nationalen und internationalen Handels- und Wirtschaftsrechts insbesondere durch Unterstützung von Forschung und Lehre; Anschaffung von Literatur, Lehrmaterialien und Datenbanken; Gewährung von Druckkostenzuschüssen für wissenschaftliche Arbeiten; Durchführung von Seminaren und Veranstaltungen. Aktuell wird die Datenbank Trans-Lex von der Klemens-Pleyer-Stiftung finanziell unterstützt.
 
 
Gesellschaft für bankwissenschaftliche Forschung
Die Gesellschaft für Bankwissenschaftliche Forschung e. V. wurde 1935 als wissenschaftliche Gemeinschaftseinrichtung des deutschen Kreditgewerbes gegründet. Ihr satzungsmäßiger Zweck besteht in der Anregung und Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet des Bankwesens. In diesem Rahmen fördert die Gesellschaft die Erstellung von Gutachten. In den letzten Jahren wurden zu folgenden Themen Gutachten erstellt:

- Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnik auf das Bankgeschäft und Bankorganisation unter besonderer Berücksichtigung des Firmenkundengeschäftes privater Banken

- Die Vollendung des Finanzbinnenmarktes in der Europäischen Union

- Konsolidierte Bankenaufsicht im europäischen Verbund

- Der Zugang zu Akten und Daten der BaFin durch Dritte, insbes. durch Medienvertreter - eine rechtsvergleichende Untersuchung